Die Erfahrung zeigt dass konsequente Ernährungsumstellung (Verzicht auf Fleisch, Milch, tierische Fette und Zucker) die Akne um bis zu 50 % lindert. Gleichzeitig sollte auf Hautreinigung (außer mit Wasser) konsequent verzichtet werden (niemals Seife oder Alkohol auf der Haut verwenden – verschlimmert nur).

Am meisten bringt jedoch, wenn es gelingt, sich dem eigentlichen Thema, um dass es hier wirklich geht, direkt zuzuwenden:

Die Haut ist das Organ der Abgrenzung, des Kontaktes, der Verbindung und der Zärtlichkeit.

Ein innerer Kampf drängt ins Sichtbare. Innerliches Bedürfnis Sexualität zu leben drängt nach außen über die Grenze. Der Versuch, sie zurückzudrängen und das heiße Thema Sexualität und Partnerschaft besser nicht anzupacken entzündet die (Haut-)Grenze. Der Druck des Neuen und die Angst vor dem Neuen entlädt sich. Gleichzeitig entsteht ein Selbstschutz vor Begegnungen durch Pickel. So hat man gleich einen Grund doch niemanden an sich heranzulassen. Meist geht es einher mit einem mangelnden Selbstwertgefühl. Sich für die eigene Sexualität zu schämen verschlimmert die Situation.Junkfood wird zu einer unbewussten Selbstbestrafung. Das vernarbte Aknegesicht wird zum Ausdruck eines Schlachtfeldes der Pubertätsauseinandersetzungen. Die Lust, die Pickel auszudrücken und sich dabei Narben zu holen, verschlimmert die Situation weiter.

Die Einlösung der Aufgabe ist nicht einfach. Es ist ein Prozess der von selbst kommt aber durch bewusstes Hinschauen beschleunigt werden kann.

Der Sohn ist eingeladen Sexualität im pubertären Rahmen zu entdecken und zu erleben ohne sich dafür zu schämen (gerade vor den Eltern…!) Es geht darum mutig in Verbindung zu gehen und sich (und seinem Kontaktorgan Haut) liebevolle Zuwendung zu holen. Erotischen Hautkontakt suchen und drängenden Sehnsüchten nachgeben. Auch die wärmenden Strahlen des Sonnenlichts bewirken eine Verbesserung der Haut.

Ingfried HobertDr. med. Ingfried Hobert, An der Friedenseiche 5, D-31515 Steinhude am Meer

Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, tibetische Heilverfahren, Ethnomedizin

Tel. 05033 / 9503 0,  eMail: praxis@drhobert.de

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