LiegeZugang zum energetischen Fließsystem erlauben "Öffnungen" in der Haut, die als Akupunkturpunkte bezeichnet werden. Vor über 2000 Jahren wurde schon beschrieben, daß eine Einflußnahme auf das Qi durch Einwirken von außen möglich ist. Akupunktur, das Stechen mit der Metallnadel (lat. acus = Nadel, pungere = stechen), ist die geläufigste Form der Einflußnahme.

Ziel der Behandlung ist, das Qi in seinem Wegesystem zu erreichen und zu modellieren. Hier knüpft die therapeutische Absicht an die diagnostische Aussage an. So sind beispielsweise Blockaden zu lösen, der Qi-Fluß zu kräftigen oder krankhaftes Qi ist aus dem Körper herauszuleiten. Denn Schmerzen werden, so die Lehre, dadurch erzeugt, daß der Fluß des Qi unterbrochen oder gestört ist.

In der Akupunktur-Therapie werden geeignete Punkte meist nach differentialdiagnostischen Gesichtspunkten ausgewählt. Da sich jedoch der Qi- und Xue-Fluss im Körper phasenweise ändert, sind bestimmte Foramina zu bestimmten Zeiten besonders zugänglich beziehungsweise geöffnet.

Neben der Anwendung von Nadeln gibt es auch das Abbrennen von Beifuß (Folium Artemesiae Argyi) an einem Punkt der Körperoberfläche. Diese Moxa-Therapie orientiert sich an den gleichen Leitbahnen wie die Akupunktur und beruht auf dem gleichen Prinzip. Statt der Nadeln wird hier jedoch Wärme zur Stimulierung der Punkte benutzt.

Ingfried HobertDr. med. Ingfried Hobert, An der Friedenseiche 5, D-31515 Steinhude am Meer

Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, tibetische Heilverfahren, Ethnomedizin

Tel. 05033 / 9503 0,  eMail: praxis@drhobert.de

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